Blogging isn't journalism, it's graffiti with punctuation.
Schaut aus wie Carrara-Marmor, ist aber bedruckte Seide.
Trompe-l’œil sagt man dazu, nicht Fake: Made of wooden structure with CFC-free polyurethane foam, the cover is 100% silk. lounge in style!
Ich wiederhole: lounge in style!
Ein Teppich der aussieht wie das Innere eines Kühlschrank nach 3 Wochen ohne Strom. Find ich gut.
Via.
Aus der Kategorie “Grünpflanzen from Hell”: Dendrocnide moroides.
Ich hätt ja nie geglaubt dass es von diesem Ding tatsächlich Samen zu kaufen gibt. In Wahrheit eh nicht, denn es ist schon so, dass der Australische Nesselbaum currently not available ist. Und auch die Sales History ist leer. Was durchaus damit zusammenhängen mag dass bei Laub ganz richtig zu lesen ist: Dangerous stinging hairs, can kill dogs, even horses. Ringelpiez mit Anfassen führt zu lang anhaltenden, brennenden Schmerzen: All parts of this species inflict a painful sting which can last for months. If someone receives a significant sting over a wide area of a limb, as a result of being hit hard by the plant, little or no sleep will be obtained the first night following the sting. Major stings cause the affected tissue to exude lymph and pains are experienced in lymph glands in the armpit or groin. Working among plants and disturbing them cause fits of sneezing and copious production of mucous from the nasal membrane.
Für Leute mit Lebensfreude die aber die Blätter schön finden empfiehlt sich
Ficus auriculata. Der schaut auf den ersten Blick genau so aus und brennt kein bisschen. Wirklich leicht zu kriegen ist aber auch der nicht.
Skandinavische Vintage-Schlichtheit mit Ruin-Porn an den Wänden. Das gefällt vielen. Was sich gut trifft. Die Wohnung kann man kaufen.
Via.
Die älteste Topfpflanze der Welt steht bekanntlich in Wien. Das wird vielen Menschen wurscht sein, Fockea Capensis findet sich schließlich nicht in jedem Büro/Schaufenster/Wartezimmer Westeuropas wieder. Im Gegensatz zur gemeinhin bekannten Schwiegermutterzunge. Dem Mythos nach handelt es sich bei der oben (im Botanischen Garten Meise fotografierten) um die Urmutter aller in Europa zu findenden Sansevierien.
Das war für 95 % der Leser vermutlich der langweiligste Eintrag dieses Blogs. Tja.
Ich kann mich nur mehr an den Preis der Messing-Ähre erinnern: €450,–
Beim Sideboard habe ich dann gar nicht mehr geschaut. Aber wirklich billig geht das Zeug wohl nirgends mehr her.
Wow, dachte ich mir, und hatte 20 verschiedene Einrichtungskonzepte im Kopf wo dieses Möbel passen würde. In keinem davon würde ich selbstverständlich wohnen wollen.
Erstaunlich eigentlich, dass die gemeine Globusbar so populär werden konnte und das Kontrabassschubladenelement praktisch unterging.
Hier wird Mid-Century verkauft. Ganz den Spaß wollte man sich dann aber doch nicht verderben lassen: Darum ein Tierschädelensemble und Leopardenteppich. Generell konnte ich mit der belgischen Herangehensweise an Dekor recht viel anfangen. Lieber sorry als save. Ganz meins.
Ja, richtig. Ein Wal-Kiefer. Aus vielerlei Gründen untragbar musste ich doch sofort an Zero History denken. Ein quasifuturistischer Spionagethriller im Modemilieu. In dem die Hauptdarstellerin in einem Hotelbett schläft das aus ebensolchen Gebeinen gebaut schien.
Ich habe mir freilich die praktische Frage gestellt wie man so ein Teil nach Hause bringt. IKEA-Tasche? Eher nicht. Und am Flughafen erst! Sperrgutschalter! Da ist eh immer so ein Chaos.
Leider ist das eine Foto nichts geworden von dem Schaufenster ein paar Straßen weiter wo zwei Giraffenköpfe präsentiert wurden.